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TRE® - Tension Releasing Exercises
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artistic, socio-cultural and supporting workshops

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Passagen – Geplante Obsoleszenz bei „Gute Nacht der Kultur“ in Lemgo

Ein schmaler Durchgang zwischen Fußgängerzone und Hinterhof wird an diesem Abend zum Klang-Parcours. Dabei wird der verwinkelte Spielort in einer Art mobilem Konzert klanglich unter die Lupe genommen. Wie klingt die Passage? Wie die Plätze zu beiden Seiten?
Die akustischen Besonderheiten des Ortes werden erforscht, Baumaterialien vertont und assoziierte Elemente vor Ort installiert.
18 – 23 Uhr durchgehend

Durchgang Sparkasse – Süsterhaus
Maria-Rampendahl-Platz,
Mittelstraße 79
Lemgo

Stress über den Körper abbauen – TRE® Workshop

TRE® – Tension Release Exercises – ist eine körperbasierte Methode, um Stress abzubauen.
Dabei kann es sich um den Stress des Alltags ebenso handeln, wie um manifestierte emotionale Belastungen bis hin zu Traumata.
Beim TRE® handelt es sich um einfache Dehnübungen und Körperpositionen, die jede*r einnehmen kann. Sie unterstützen den Körper zu Zittern und darüber Stress abzubauen.

Unwillkürliche Bewegungen wie Zittern oder Schütteln sind eine körperliche Reaktion auf starke Belastungen, die jedes Säugetier kennt und ausführt. Lediglich der Mensch hat gelernt dieses natürliche Hilfsmittel kulturell zu bewerten und zu unterdrücken.
Wir können es leicht in unser Leben zurückholen und uns damit einer natürlichen, uns immanenten Methode zur Stressbewältigung bedienen.

TRE® wurde explizit dafür entwickelt, dass es nach einigen Übungseinheiten selbständig fortgeführt werden kann.

Weiterführende Informationen über TRE® auf http://tre-deutschland.de/

Kosten für eine Gruppensitzung:
Normalpreis 10.– €
ermäßigter Preis 7.– € (Sie haben nicht viel Geld und könnten es sich sonst nicht leisten etwas Gutes für sich zu tun.)
Solidarpreis 15.– € (Sie sind vermögend genug, dass Sie anderen durch den erhöhten Beitrag eine vergünstigte Teilnahme an diesem Workshop oder anderen Unterstützungen ermöglichen können.)

Einzelsitzungen auf Nachfrage.
Termine:
9.4. mit Infoabend, 7.5., 21.5., 4.6., 2.7.
Beginn jeweils um 19 Uhr.

Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Ort:
WohlGefühl
Hauptstraße 65
33813 Oerlinghausen
http://wohlgefuehl-oerlinghausen.de/

Resonanz im Kreishaus

Donnerstag, 04.04.2019, 18 Uhr

Kreishaus Osnabrück
Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück

Im Rahmen des Jahresthemas KLANG nimmt das Musikprojekt RESONANZ mit dem Cellisten Willem Schulz und dem Trio „Geplante Obsoleszenz“ das Kreishaus am Schölerberg in einer einzigartigen Interpretation unter die klangliche Lupe. Am Donnerstag, dem 04. April beginnt die Veranstaltung mit einer Eröffnung der Fotoausstellung „Kunstschaffende“ von Fritz Schwarzenberger, bevor es in ein etwa 90-minütiges Wandelkonzert übergeht.

Das Kreishaus ist vielen Menschen als Ort bekannt, an dem sie Behördengänge vornehmen. Selten wird allerdings bei solchen Anlässen ein Gebäude selbst genauer wahrgenommen, geschweige denn der klangliche Aspekt registriert.

An diesem Abend nun wird das Kreishaus zu einem akustischen Instrument und seine Architektur gerät zur Partitur. Schon der Architekt Daniel Libeskind, der u.a. das Osnabrücker Felix-Nussbaumhaus kreierte, sagte: „In gewisser Weise sind Musik und Architektur tatsächlich ein- und dasselbe. Wenn man beginnt, Architektur wie eine Partitur zu lesen, dann sieht man plötzlich ganz neue Dinge.“
Das Bielefelder Trio „Geplante Obsoleszenz“ mit Marcus Beuter, Angelika Höger und Peter Schwieger macht die Materialien des Gebäudes, seine vielseitigen Details hörbar: 
die Wände, Decken und Fußböden der unterschiedlichen Abteilungen, die Geländer der Treppen und Emporen, die elektrischen Installationen der Büros. Diese explorierende Soundperformance kreuzt sich mit der interpretierenden Vertonung von spannenden architektonischen Perspektiven durch inszenierte musikalische Aktionen des Cellisten und Komponisten Willem Schulz, die nicht nur in der Horizontalen liegen, sondern sich teilweise von oben nach unten oder von unten nach oben richten. Das Wandelkonzert führt auf verschlungenen Wegen durch das Kreishaus zwischen Innen und Außen, zwischen Unter- und Obergeschoss, zwischen Leere und Fülle. Selten kann die Komplexität dieses Gebäudes so erlebt werden.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.
Das Konzert ist die dritte Veranstaltung des Projektes „RESONANZ – Der Klang öffentlicher Institutionen“, gefördert durch den Landschaftsverband Osnabrücker-Land, die Stadt und den Landkreis Osnabrück.

Ensemble Freie Musik

Seit 10 Jahren finden in der Marienkirche Wallenbrück Konzerte zugunsten der historischen Orgel statt.

Im nächsten Wallenbrücker Konzert am Samstag, dem 9. 3. 2019 um 19 Uhr tritt das Ensemble Freie Musik, Bielefeld, auf. Dies Ensemble erschafft seit 30 Jahren Musikstücke aus dem Moment heraus, ohne vorgefertigte Konzepte, ohne vorherige Absprachen. Die Musiker lassen sich voneinander, vom Publikum und vom Raum inspirieren, so enstehen einmalige Hörerlebnisse.

Es musizieren:

Werner Schermeier – Klavier
Hans Wilhelm Specht – Saxophon
Wolfgang Röhrig – Gitarre, Stimme
Eric Pfennig – Bassgitarre
Marcus Beuter – field recordings
Peter Schwieger – Analog Synthesizer
Frank Ay – Saxophone, Bassklarinette

Für Gerd

Am Samstag, den 2.3. findet eine lange Konzertnacht in Gedenken an den m letzten Jahr verstorbenen Bielefelder Musiker und Komponisten Gerd Lisken statt. Unter den vielen Beiträgen wird das Cooperativa Ensemble ebenso wie das Ensemble Freie Musik vertreten sein.

7 Stunden KLANG im Marta Herford

Am Sonntag, den 3. Februar, findet im Marta Herford von 11 – 18 Uhr ein vielseitiges musikalisches Programm der Cooperativa Neue Musik statt. Das Programm beinhaltet Konzerte des Cooperativa Ensembles in verschiedenen instrumentalen und vokalen Besetzungen, Kompositionen und Improvisationen, elektronische Klangobjekte, Workshops und Klangaktionen zum Mitmachen, einen dreigliedrigen Vortrag zu Musik und Architektur von Iannis Xenakis sowie experimentelle Textbeiträge. Anlässlich der aktuellen Ausstellung „Brisante Träume – Die Kunst der Weltausstellungen“ finden die Aktionen direkt in den Ausstellungsräumen im Dialog mit den Bildern, Objekten und Installationen statt.
Der Besuch ist während der 7 Stunden zu jeder Zeit möglich.
Parallel an zwei Orten – im Kunstmuseum Ahlen und im Marta Herford – widmet sich die Ausstellung „Brisante Träume – Die Kunst der Weltausstellung“ der faszinierenden Geschichte der Expos. Im Dialog mit zeitgenössischen Künstler*innen rückt die „beste Weltausstellung der Welt“ Themen ins Zentrum, die heute ebenso brisant sind wie vor über 100 Jahren.

Es wird diverse Interventionen des Gesamtensembles vor Robert Delaunays Gemälde Air, fer, eau geben.

Indem Raum „Demokratie und Zerstörung – New York 1939/40“ nimmt meine elektroakustische Komposition robert Bezug auf das Motto „The World of Tomorrow – All Eyes to the Future“. Das Wahrzeichen der Weltausstellung war der über 200 Meter hohe Trylon-Turm.
Wenige Monate nach den Angriffen auf das World Trade Center 2001 machte ich ein Interview mit einem New Yorker, der kurz vor Einsturz der Türme mit einer U-Bahn unter ihnen herfuhr. Die erste Frage des Interviews lautete: „What is tomorrow“.
Der Bezug zwischen dem Zukunftsglauben der Weltausstellung Ende der 30er Jahre, in die dann der 2. Weltkrieg hinein brach zu einem erneut markanten Moment der Geschichte, dem 11. September, der in der Folge mindestens 2 Kriege auslöste und für viele eine Art Ende der unbeschwerten Zukunft bedeutete, spiegelt sich in der elektroakustischen Komposition wider.

Ausgehend von der Kunst Hugo Kükelhaus‘ lade zu einem Soundwalk ein. Kükelhaus sagte: „Nicht das Ohr hört, der Mensch hört“.

Am Tag darauf haben alle Besucher – und die, die nicht kommen konnten – Gelegenheit sich bei einem Jour fixe über das Projekt 7 Stunden KLANG auszutauschen.
Montag, 4.2., 20 Uhr, Capella hospitalis, Bielefeld

Mit Produzenten von Paranüssen im bolivianischen Regenwald

In der Zeit vom 27.12.2018 bis zum 06.01.2019 konnte ich mit Produzenten von Paranüssen durch einen Teil des bolivianischen Regenwaldes reisen und dort mit ihnen leben. Neben außergewöhnlichen Möglichkeiten für field recordings erhielt ich Einsicht in eine harte aber auch sehr naturverbundene Arbeit. Paranüsse werden nicht in Plantagen geerntet, sondern im Regenwald selbst gesammelt. Mehrere Tage Schiffsfahrt auf dem Rio Madre de dios waren ebenso Bestandteil der Reise von Riberalta in Bolivien nach Puerto Maldonado in Peru wie nächtliche Wanderungen durch den Regenwald zu den Camps der Sammler.

Künstlerresidenz in Riberalta, Bolivien

November und Dezember 2018:
Zweimonatige Künstlerresidenz bei Bolivia Sostenible.

Field recordings während der insgesamt 3 1/2 monatigen Reise. Mit Ausflügen in den Regenwald, um Aufnahmen zu machen.

Workshops der Gewaltfreien Kommunikation und Tension Release Exercise mit den Volunteers der NGO.

Erarbeitung des Retreats „aus eigener Kraft“

Willem Schulz und das Trio Geplante Obsoleszenz – Resonanz – Der Speicher

Samstag, 29.9., 17 Uhr

Speicher Osnabrück
Am Speicher 2, 49090 Osnabrück

Im Rahmen des Jahresthemas RAUM nimmt sich das Musikprojekt RESONANZ mit Willem Schulz und dem Trio „Geplante Obsoleszenz“ den zukünftigen „Lauten Speicher“ im Osnabrücker Hafen unter die klangliche Lupe. Am Samstag, dem 29. September beginnt die Veranstaltung mit einer Einführung von Prof. Dirk Manzke, bevor es in ein etwa 90-minütiges Wandelkonzert übergeht.

Die alten Getreidespeicher im Hafen von Osnabrück werden Teil des Kreativquartiers. Nach der Erbauung im Jahre 1938 und Verwendung durch die Nationalsozialisten für ihre Kriegszwecke und der späteren Nutzung durch das britische Militär werden die zwei verbleibenden Speicher nun für friedliche und kreative Zwecke umgebaut.
Der „Laute Speicher“ soll künftig die Osnabrücker Musikszene mit Proberäumen und einer kleinen Bühne versorgen. Noch befindet er sich fast im Originalzustand. Ein einzigartiger Moment, der mit dem Projekt RESONANZ in einem Wandelkonzert eingefangen wird.

Der Speicher wird zum Instrument, der Speicher wird zur Partitur. Das Bielefelder Trio „Geplante Obsoleszenz“ mit Marcus Beuter, Angelika Höger und Peter Schwieger macht die Baumaterie und die Gebäudedetails hörbar:
das metallene Spektrum der historischen Förderanlagen, den schleifenden Klang des Betons oder das Rattern der alten Heizungsrippen. Diese explorierende Soundperformance kreuzt sich mit der interpretierenden Vertonung von unterschiedlichsten architektonischen Perspektiven durch inszenierte musikalische Aktionen des Cellisten und Komponisten Willem Schulz. Das Wandelkonzert führt auf verschlungenen Wegen durch den gesamten Komplex zwischen Innen und Außen, zwischen Untergeschoss und Dach, zwischen Gestern, Heute und Morgen.
Eine Einführung zum räumlichen Charakter und zur gebauten Atmosphäre des Gebäudes sowie zur Performance gibt Dirk Manzke, Professor für Städtebau und Freiraumplanung an der Hochschule Osnabrück.
Auf Spendenbasis.

Das Konzert ist die zweite Veranstaltung des Projektes „RESONANZ – Der Klang öffentlicher Institutionen“, gefördert durch den Landschaftsverband Osnabrücker-Land, die Stadt und den Landkreis Osnabrück.

Willem Schulz und das Trio Geplante Obsoleszenz – Resonanz – Felix-Nussbaum-Haus

Wie klingt das Felix-Nussbaum-Haus? Das Haus als Instrument, das Haus als Partitur. Das Bielefelder Trio „Geplante Obsoleszenz“ mit Marcus Beuter, Angelika Höger und Peter Schwieger macht die Baumaterie hörbar: den schleifenden Klang des glatten Betons, eine an das Gebilde eines Orgelwerks erinnernde Klimaanlage oder den Rhythmus der metallenen Gitter. Diese abtastende Soundperformance kreuzt sich mit der interpretierenden Vertonung der bizarren Raum-Skulpturen und gewagten libeskindschen Architektur-Perspektiven durch inszenierte musikalische Aktionen des Cellisten und Komponisten Willem Schulz. Das Wandelkonzert führt auf verschlungenen Wegen durch den gesamten Komplex zwischen Innen und Außen, zwischen Untergeschoss und Dach, zwischen Gestern, Heute und Morgen.

Das Konzert ist die erste Veranstaltung des Projektes „RESONANZ – Der Klang öffentlicher Institutionen“, gefördert durch den Landschaftsverband Osnabrücker-Land, die Stadt und den Landkreis Osnabrück.

Freitag, 20.7.18; 15 / 19 Uhr