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Die Verfolgung politischer Zwecke – Art & Science Festival der Universität Bielefeld

Die Verfolgung politischer Zwecke ist eine Klanginstallation, die sich mit der Auseinandersetzung um die Aberkennung der Gemeinnützigkeit einiger Vereine in den letzten Jahren durch Finanzbehörden beschäftigt.
Am Bekanntesten dürfte die Aberkennung bei Attac sein, dieser Fall mit seinen verschiedenen juristischen Instanzen hatte eine hohe Aufmerksamkeit. Darüber hinaus gibt es weitere Vereine, zum Teil sehr klein und ohne große überregionale Aufmerksamkeit.
Die Aberkennung hat verschiedene Gründe. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen zur Zeit zwei Aspekte: sind Vereine, die sich politisch betätigen gemeinnützig? Und: sind Vereine, die z.B. Faschisten den Zugang zu ihrem Versammlungsort verwehren nicht gemeinnützig?
Im ersten Fall ist es eine Ungenauigkeit in der Abgabenordnung. Dort ist aufgeführt, dass ein Verein gemeinnützig sein kann, wenn er den Zweck der politischen Bildung verfolgt. Politische Bildung wird nicht als politische Beteiligung verstanden. Hierzu sehen einige Finanzämter für Vereine die gleichen Richtlinien wie für Parteien als geltend an. In einem Rechtsgutachten wird dies kritisch hinterfragt.
Die Politik ist in diesem Fall gefragt, da sie mir einer Änderung der Abgabenordnung Rechtssicherheit schaffen könnte. Doch trotz einiger Ankündigungen ist dort noch nichts geschehen.
Im zweiten Fall geht es darum, dass ein Verein nur dann gemeinnützig sein kann, wenn er allen Menschen offen steht. Das bedeutet, dass es keine Vereine geben könnte, die Menschen ausschließen, die bekannt sind, sich diskriminierend zu äußern. Gelinde gesagt.

Es hat sich eine Allianz für Rechtssicherheit gegründet, die auf verschiedenen Wegen versucht, dass es eben diese Rechtssicherheit bald gibt. Denn nicht wenige Vereine sind von einem Verlust der Gemeinnützigkeit potentiell bedroht. Und ein Verlust der Gemeinnützigkeit bedeutet häufig auch das Ende eines Vereines, da eine Aberkennung immer die vergangenen drei Jahre betrifft. Die Aberkennung erfolgt also rückwirkend, was zumeist eine hohe Steuernachforderung mit sich bringt.

Eine Frage, die sich stellt, ist, ob es sich hier tatsächlich lediglich um finanzbehördliche Probleme handelt. Viele Vereine sind verunsichert, wie sie sich noch äußern dürfen. Die Aberkennung der Gemeinnützigkeit kann also auch als eine Art Zensur angesehen werden und/oder zu einer Selbstzensur führen.

In der Klanginstallation Die Verfolgung politischer Zwecke durchdringen sich die verschiedenen Äußerungen. Urteile und Pressemitteilungen der Finanzämter werden durch Analysen und Forderungen beeinflusst. Eine Aussage ist der Träger einer anderen. Und mittendrin steigt immer wieder das Fundament der Auseinandersetzung auf: die Abgabenordnung.
Manchmal beziehen sich Gestzestexte und Urteile selbstvergessen auf sich selbst, manchmal durchbricht ein Kommentar wütend die Echokammer.

Eine künstlerische Stellungnahme zu einem aktuellen Problem.

Vorerst online:
https://www.uni-bielefeld.de/uni/kultur-veranstaltungen/art-science/zensur/zensur-kunst/klanginstallation/index.xml

Wie klingt der Lockdown?

Jour fixe der Cooperativa Neue Musik e.V.

Beim ersten Jour fixe nach den Beschränkungen geht es um die Veränderung der Klanglandschaft während des Lockdowns. Was hat sich generell verändert? Was im persönlichen Erleben?
Ich lade zu einem Austausch über Erfahrungen im Homeoffice, in menschenleeren Innenstädten, in einer Zeit ohne Flugverkehr ein.
Dazu gibt es Berichte aus der Community der akustischen Ökologie und Klangbeispiele aus verschiedenen Ländern.
Montag, 6.7., 20 Uhr, Capella hospitalis

A fine selection of biohazard

Das Trio virusb 3.0 hat ein erstes Album eingespielt.
Epidemien. Krankheiten. Pandemien.
Ein Parforceritt durch die verquickte Geschichte der Menschheit mit pathogenen Organismen.
Improvisiert. Wie das Leben ist. Unsicher über jeden nächsten Augenblick.
Jederzeit hier anzuhören und auch käuflich zu erwerben.
Hans-Wilhelm Specht – Saxofon
Eric Pfennig – Bass
Marcus Beuter – fragmentrecordings

https://marcusbeuter.bandcamp.com/album/a-fine-selection-of-biohazard-2

TATUNTAT

Mit jedem Klang, mit jedem Wort, jeder Aktion wird Wirklichkeit neu geschrieben, neu erfunden. Ebenso verwirklicht sich die Stille. Der Moment führt zur Tat oder zur Untat! Skulpturen erstehen, stürzen zusammen, Impulse gestalten den Raum.
Dieses Mal als Onlinekonzert des Bunker Ulmenwall. Sonntag, 28.6., 19 Uhr, am jeweiligen Endgerät.
Anna Bella Eschengerd – Stimm- und Sprachimprovisationen
Willem Schulz – Cello
Marcus Beuter – fragmentrecordings
Hier auf Facebook nachzusehen.

Mia’s Inner World

Mia‘ Inner World – eine neue Klanggeschichte mit der bosnischen Künstlerin Adela Gal.
Du kennst niemanden wirklich, solange du nicht seiner inneren Welt begegnet bist…
Nachzuhören hier.

wechselweise – Wave-O-Tron

Im Blog des Alarmtheaters Bielefeld ist die Entstehung der Klanggeschichte „Die Gruselmonstergespensterwelt“ nachzulesen und zu hören.
Der Workshop mit dem Wave-O-Tron fand in 2019 in der Kita „Junge Wilde“ des Wertkreis Gütersloh in Schloß Holte-Stukenbrock statt.

Die Urbans

Patrick Houben – Video, Text
Markus Schwartze, Piano, Effects
Marcus Beuter, fragmentrecordings

zur Ausstellungseröffnung.

12.3., Bunker Ulmenwall

Tatuntat im Kunstverein Oerlinghausen

Mit jedem Klang, mit jedem Wort, jeder Aktion wird Wirklichkeit neu geschrieben, neu erfunden. Ebenso verwirklicht sich die Stille. Der Moment führt zur Tat oder zur Untat! Skulpturen erstehen, stürzen zusammen, Impulse gestalten den Raum.

Zur Eröffnung der Ausstellung Nachtbilder – Notturno von Jürgen Heinrich spielt das Trio Tatuntat am Sonntag, den 01.03.20 um 11.30 Uhr im Kunstverein Oerlinghausen.

subversiv am Kulturhaus Osnabrück

subversiv am Kulturhaus in Osnabrück

Ab Dienstag, den 11.2. wird die Klanginstallation subversiv am Kulturhaus in Osnabrück zu hören sein.

Die Mitglieder des Cooperativa Ensembles haben nach einer Konzeption von Willem Schulz Materialien für die Installationen eingespielt. Die Komposition für 6 Lautsprecher erstellte Marcus Beuter.

11.2. bis 10.3. 2020
Gefördert durch den Landschaftsverband Osnabrücker Land und die Stadt Osnabrück