concerto a quattro

für Wave-O-Tron und vier Spieler
4-Kanal
7:30

Die Komposition ist in vier Sätze gegliedert, in denen die Interpreten improvisatorisch mit den Klängen arbeiten.
In den verschiedenen Sätzen gibt es unterschiedliche Spielanweisungen. So kann einmal der Einsatz der hinterlegten Klänge frei entschieden werden, ein anderes Mal die Bearbeitung von Klängen mit Effekten, aber ebenso die Spatialisation des 4-Kanal-Stückes.
Das Ausgangsmaterial basiert auf Umweltgeräuschen, die mit den Möglichkeiten der Elektronik neu geformt werden: Kammermusikalische Musique concréte.
Die Uraufführung fand im Rahmen des Festivals Zett Emm 2015 statt.

Ursprünglich wurde die Komposition für das Globophone als Auftragswerk geschrieben.
Beim Globophone handelt es sich um ein elektronisches Instrument, welches auf Lichtsensoren basiert. Die Spieler bewegen ihre Hände in der Luft und erzeugen die Klänge oder verändern sie durch das Abdecken der einzelnen Sensoren.
Die Erforschung neuer Klangwelten/ Musik ist immer auch mit der Suche und Entwicklung neuer Instrumente verbunden. Das Globophone ist eins der wenigen Instrumente in der elektronischen Musik für Liveaufführungen.
Hiervon inspiriert entstand nach eigenen Vorgaben das Wave-O-Tron, das mit gleichen technischen Voraussetzungen arbeitet, aber mit einem eigenen Design und einer größeren Flexibilität ausgestattet ist.