Vorschau

29.9. site specific performance: Der Speicher, Osnabrück
November/December Artist residency Sustainable Bolivia
4.4.19 Resonanz – Kreishaus Osnabrücker Land, site specific performance

Willem Schulz und das Trio Geplante Obsoleszenz – Resonanz – Der Speicher

Wie klingt der Speicher Osnabrück?
Die alten Getreidespeicher im Hafen von Osnabrück werden Teil des Kreativquartiers. Nach der Erbauung und Verwendung durch die Nationalsozialisten für ihre Kriegszwecke und der späteren Nutzung durch das britische Militär werden die zwei verbleibenden Speicher nun für friedliche und kreative Zwecke umgebaut.
Der „laute Speicher“ soll künftig die Osnabrücker Szene mit Proberäumen und einer kleinen Bühne versorgen. Noch ist er fast im Originalzustand. Ein einzigartiger Moment, der in einer Klangperformance eingefangen wird.

Das Haus als Instrument, das Haus als Partitur. Das Bielefelder Trio „Geplante Obsoleszenz“ mit Marcus Beuter, Angelika Höger und Peter Schwieger macht die Baumaterie und die architektonischen Besonderheiten hörbar:
die historischen Förderanlagen, den schleifenden Klang des Betons oder das Rattern der alten Heizungsrippen. Diese explorierende Soundperformance kreuzt sich mit der interpretierenden Vertonung der architektonischen Perspektiven durch inszenierte musikalische Aktionen des Cellisten und Komponisten Willem Schulz. Das Wandelkonzert führt auf verschlungenen Wegen durch den gesamten Komplex zwischen Innen und Außen, zwischen Untergeschoss und Dach, zwischen Gestern, Heute und Morgen.

Eine Einführung zum räumlichen Charakter und zur gebauten Atmosphäre des Gebäudes und zur Performance gibt Dirk Manzke, Professor für Städtebau und Freiraumplanung an der Hochschule Osnabrück.

Samstag, 29.9., 17 Uhr
Speicher Osnabrück, Am Speicher 2, 49090 Osnabrück
Auf Spendenbasis.

Das Konzert ist die zweite Veranstaltung des Projektes „RESONANZ – Der Klang öffentlicher Institutionen“, gefördert durch den Landschaftsverband Osnabrücker-Land, die Stadt und den Landkreis Osnabrück.

Willem Schulz und das Trio Geplante Obsoleszenz – Resonanz – Felix-Nussbaum-Haus

Wie klingt das Felix-Nussbaum-Haus? Das Haus als Instrument, das Haus als Partitur. Das Bielefelder Trio „Geplante Obsoleszenz“ mit Marcus Beuter, Angelika Höger und Peter Schwieger macht die Baumaterie hörbar: den schleifenden Klang des glatten Betons, eine an das Gebilde eines Orgelwerks erinnernde Klimaanlage oder den Rhythmus der metallenen Gitter. Diese abtastende Soundperformance kreuzt sich mit der interpretierenden Vertonung der bizarren Raum-Skulpturen und gewagten libeskindschen Architektur-Perspektiven durch inszenierte musikalische Aktionen des Cellisten und Komponisten Willem Schulz. Das Wandelkonzert führt auf verschlungenen Wegen durch den gesamten Komplex zwischen Innen und Außen, zwischen Untergeschoss und Dach, zwischen Gestern, Heute und Morgen.

Das Konzert ist die erste Veranstaltung des Projektes „RESONANZ – Der Klang öffentlicher Institutionen“, gefördert durch den Landschaftsverband Osnabrücker-Land, die Stadt und den Landkreis Osnabrück.

Freitag, 20.7.18; 15 / 19 Uhr

gegenseitig – Workshop

Was kann ich? Was kann ich zeigen? Was kann ich anderen beibringen?
Womit beschäftige ich mich gerne? Wofür schlägt mein Herz?
Was ist meine Leidenschaft?

Jeder Mensch hat Vorlieben und Hobbys.
Jeder Mensch macht etwas gerne. Jeder Mensch kann etwas besonders gut.
Häufig machen wir das mit Gleichgesinnten. Oder wir machen es allein.
Aber wann zeigen wir es Menschen, die zwar keine Ahnung davon haben, die aber neugierig und offen dafür sind?
Teilen und beibringen, wofür wir uns begeistern: Darum geht es in diesem Workshop.
In 6 Treffen zeigen wir einander, was wir gerne machen, bringen es einander bei.
Aus den Erfahrungen und dem Material entsteht eine Präsentation, die in einer Veranstaltung im AlarmTheater in Bielefeld gezeigt werden soll.

Der Künstler Marcus Beuter bietet den Rahmen für die Treffen, kümmert sich um die Organisation und die Präsentation und erstellt aus Aufnahmen während der Treffen eine Komposition.

Der Workshop findet ab Mitte Juni statt.
In Kooperation mit dem Diakonischen Werk Herford und dem AlarmTheater Bielefeld.

Workshop Holistic Caring

Der neue Workshop Holistic Caring findet am Wochenende 29./29.4. in Brno statt.
Er richtet sich an Laien, die Angehörige pflegen. Neben den Grundlagen zur pflegerischen Versorgung im häuslichen Umfeld stehen vor allem die Belastungen im Mittelpunkt, die häufig durch eine solche Situation entstehen können. Wie können Pflegende und Erkrankte gleichermaßen in ihren Bedürfnissen bedacht werden und Überforderungen vermieden?

Wasser – das sensible Chaos

Eröffnung des Festivals kunst & gesund

Das sensible Chaos – so nannte Novalis das unentbehrliche, lebensvermittelnde und lebenserhaltende Element der Erde: das Wasser, der noch nicht festgelegte, jederzeit von außen bestimmbare Träger aller lebendigen Gestaltung.

Inspiriert von den Arbeiten des Wasserforschers Theodor Schwenk und seinem Buch „Das sensible Chaos“ aus dem Jahre 1962, in dem er sich über die Phänomenologie der Formbildungen des vitalen Wassers dem grundlegenden Verhältnis von Wasser und Leben annähert, wird in diesem Projekt Wasser in die Welt von Klang, Tanz, Film und Text transformiert.
Das gesamte tänzerische Konzept der weltweit arbeitenden Japanerin Minako Seki basiert darauf, dass der menschliche Körper zum größten Teil aus Wasser besteht und somit einem Wassersack gleicht. Hieraus entsteht eine ganze Welt an Bewegungen.
Auch die Musik von Willem Schulz folgt den Gesetzen des Fließens, der Hingabe und der permanenten dynamischen Veränderung.

In dem konkret für die Eröffnung des Festivals kunst & gesund entwickelten Auftragswerk wurde die Performance aus der künstlerischen Erforschung des Themas Wasser entwickelt. Zunächst werden die vielfältigen Erscheinungsformen des Wassers wie tropfen, fließen, strömen, wirbeln erlebbar gemacht.
Zum komplexen Thema Wasser gehören aber auch viele andere Seiten:
die Gewalt des Wassers, aufgewühlt, gefährlich, überschwemmend und zerstörend.
In einer Welt, in der die Ressourcen sauberen Wassers immer mehr zerstört und verschmutzt werden, wird der Zugang zu gesundem Wasser immer schwieriger.
Wasser ist ein hochsensibles Element, das in der Lage ist Informationen aufzunehmen und abzugeben.
Es kann uns beleben und heilen und wir wiederum haben es an vielen Orten zu heilen.
„Das Wasser strebt immer nach Gleichgewicht.“ Theodor Schwenk

Mit der finnisch-stämmigen Sängerin Anna-Katariina Hollmerus kommt die Magie und Weite des Nordens in die Musik. Sie hat einen starken Bezug zu dem Weg der Heilung, den samische Schamanen gehen, sowie zur heilenden Qualität des Wassers.
Fanja Raum bringt mit ihrem Sopransaxophon den Ruf von unterschiedlichen Positionen des Raumes ins Spiel, warm und voller Seele aber auch warnend, erinnernd, fragend.
Marcus Beuter ist Experte für field recordings, d.h. er bringt O-Ton-Aufnahmen und modifizierte Klänge ins Geschehen ein und versetzt damit den Hörer unmittelbar in die Nähe eines Bachlaufs oder in den Regenwald des Amazonas.
Willem Schulz erzeugt auf seinem Cello nicht nur Farben, Strukturen und Gebilde unerhörter Vielfalt, er nimmt das Instrument auch als Objekt der Performance. Er schleudert sein Instrument um sich herum und entfacht damit einen akustischen Wirbelsturm.
Alexandra Konochenko aus Minsk schafft mit ihren großformatigen Video-Projektionen experimentelle Bilder in mikro- und makrokosmischer Perspektive.
Der Schauspieler Nils Willers lässt in die Performance Texte einfließen und hat zusätzlich das Lichtdesign entwickelt.

Donnerstag, 12. April 2018, 19 Uhr im Max-Littmann-Saal, Regentenbau, Bad Kissingen

Cooperativa Ensemble – 5 Seen

Im Rahmen von „Eine Lange Nacht Musik“ am 7.4.18 wird die Komposition 5 Seen uraufgeführt:

Xu Fengxia und das Cooperativa-Ensemble (Shanghai – Bielefeld)
„5 Seen“, eine inszenierte Raum-Komposition von Xu Fengxia und Willem Schulz für Guzheng, Sanxian, chinesischen Gesang und das Cooperativa-Ensemble.
Uraufführung eines Auftragswerkes des Landesmusikrates NRW

Samstag, 7.4., 21 Uhr, Rudolf-Oetker-Halle, Bielefeld

Werkstattschau zum Thema „UN-VOLL-KOMMEN“

Die Menschheit ist seit ihrer Existenz auf der Suche nach Vollkommenheit. Dabei stossen
wir immer wieder an Grenzen die wir als „Unvollkommenheit“ wahrnehmen. Ist diese
„Unvollkommenheit“ ein gesellschaftliches Phänomen, das durch Modeerscheinungen,
wissenschaftliche Erkenntnisse, oder religiöse Normen bestimmt wird?
Gleichzeitig ist „Unvollkommenheit“ auch Ansporn zur Suche und zum ständigen Lernen.
Dieses Spannungsverhältnis ist Ausgangspunkt für unser interdisziplinäres Musik-Tanz-
Theaterstück „UN-VOLL-KOMMEN“.
6 Künstler und Künstlerinnen geben in einer Werkstatt-Schau Einblick in ihre Experimente
zum Thema „Un-Voll-Kommen“. In szenischen Beispielen stellen die Musiker, Tänzerinnen
und Bildende Künstlerin Skizzen und Fragmente Ihrer einwöchigen Forschungsarbeit vor.
Im Anschluss an die Darbietungen laden wir zu einem Gespräch und zum gedanklichen
Austausch zur Thematik bei Getränken und Snacks ein.
Großzügige Spenden sind erbeten!
Christine Grunert Tanz
Agnetha Jaunich Tanz
Veronika Witte Bildende Kunst, Video
Andreas Hermeyer Akkordeon
Marcus Beuter Sounds, Laptop
Andreas Kaling Saxophone

Capella hospitalis, Sonntag 11.02.2018, 17:00Uhr

Konzert des Cooperativa Ensembles zur Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung der Cooperativa Neue Musik findet am 9. Januar 2018 um 20.00 Uhr in der Capella hospitalis, Teutoburgerstr. 50 statt.
Das Cooperativa – Ensemble spielt eine Auswahl von Werken und Improvisationen aus verschiedenen Konzertprogrammen 2017. Außerdem zeigt eine Fotodokumentation die Live-Bespielung zur Eröffnung der Klanginstallation in Lemgo.