Category Archives: Allgemein

Vorschau

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28.5. – 24.6. subversiv – Klanginstallation – Hauptbahnhof Osnabrück
1.7. Jour fixe zur Klanginstallation Acuisha, Capella hospitalis
2.7., 16.7. TRE® Workshop – WohlGefühl, Oerlinghausen
6.7. 4-Kanal-Live-Impro, Capella hospitalis
12.7. Acuisha – Klanginstallation – Nacht der Klänge, Universität Bielefeld
14.7. Silberhüttenwald – Klanginstallation, Hütte, Wald
23.7. – 13.8. Klangsuche, Workshop Herford
22.9. Tatuntat – Wilde Rose, Melle
September / Oktober Workshop mit dem Wave-O-Tron, Junge Wilde, Schloß Holte

subversiv am Hauptbahnhof Osnabrück

Ab Dienstag, den 28.5. um 18 Uhr wird die Klanginstallation subversiv am Eingang des Hauptbahnhof Osnabrück zu hören sein.
Zur Eröffnung spielt das Cooperativa Ensemble live und leitet direkt in die Installation über.

Die Mitglieder des Cooperativa Ensembles haben nach einer Konzeption von Willem Schulz Materialien für die Installationen eingespielt. Die Komposition für 6 Lautsprecher erstellte Marcus Beuter.

subversiv eröffnet das Kulturextra Klang der Stadt Osnabrück und ist anlässlich des Deutschen Musikfestes am Haupteingang des Hauptbahnhofes Osnabrück zu hören.

28.5. bis 24.6. 2019
Eröffnung: Dienstag, 28.5. 18 Uhr
Gefördert durch den Landschaftsverband Osnabrücker Land und die Stadt Osnabrück

2. Elektronische Nacht

Als eigenes Genre bewegt elektronisch erzeugte bzw. bearbeitete Musik sich frei zwischen vielen Sparten wie der Neuen Musik, Jazz, Pop, Ambient, Experimental. Was liegt da näher, als dieser Gattung nebst ihrer umtriebigen Bielefelder Szene im Bunker eine Plattform zu bieten? In mehreren Sets wird einem auswärtigen Gast ein lokaler Künstler gegenüber – und zuletzt an die Seite gestellt.

Nach einem fulminanten Auftakt mit Achim Zepezauer und Stan Pete geht die elektronische Nacht im Bunker Ulmenwall nun in die zweite Runde. Mit der Italienerin Marta Zapparoli und dem hier heimischen Marcus Beuter treffen zwei Künstler aufeiander, die beide mit Umweltgeräuschen arbeiten.

Marta Zapparoli spielt sie mit Bandmaschinen und Cassetten, Marcus Beuter greift auf sein Live-Set am Laptop zurück. In ihrem Solo präsentiert Marta Zapparoli ihre Komposition Sonata Per Eterna von 2018. Es handelt sich um eine Textkomposition, die die Bedeutung einiger Wortkombinationen mit ausgewählten Radiowellen und mit Signalen natürlicher Radiophänomene , die sie in den letzten Jahren in verschiedenen Ländern aufgenommen hat, verbindet. Das Stück wird in Echtzeit gespielt.

Marcus Beuter wird sich in seinem Solo mit dem besonderem Raum des Bunker Ulmenwalls mit einer Bühne in der Mitte auseinander setzen und seine Improvisation als 4-Kanal-Konzert spielen. Jede/r Besucher*in wird dadurch ein ganz eigenes Hörbild erhalten. An keinem Platz wird es gleich klingen. Schließlich spielen Marta Zapparoli und Marcus Beuter ein gemeinsames Set. Ihre unterschiedlichen Aufnahme- und Spieltechniken sowie ihr durchaus unterschiedlicher Fundus an Klängen versprechen einen spannenden und selten stattfindenden Impro-Jam aus dem Bereich des field recordings. Mit weiten Flächen, abstrakten Klängen und spontanen elektronischen Bearbeitungen.

Freitag, 24.5., 20.30 Uhr, Bunker Ulmenwall

Geplante Obsoleszenz im Kulturamt Bielefeld

Zwischen Konzert, Installation und Performance inszeniert das Trio Geplante Obsoleszenz Raum und Architektur von Orten, die im Alltag nicht oder begrenzt zugänglich sind. Im Trio spielen Marcus Beuter, Audiokünstler, elektroakustischer Komponist und Improvisator, Angelika Höger, die sich auf Klang-Installationen und musikalisch geprägte Geräuschkompositionen konzentriert und Peter Schwieger, der elektroakustische Instrumente baut und auf ihnen improvisiert.
In der geplanten Performance greifen die KünstlerInnen bestehende Raumstrukturen im Kulturamt auf, agieren mit dem vorhandenen Mobiliar und erforschen den Spielort in einer Art mobilen Konzerts. Publikum und Aufführende bewegen sich dabei durch die Räume. Geräusch und Klang verdichten sich zu poetischen, musikalischen Sequenzen, die Grenzen des Hörbaren ausloten. Dem Publikum bieten sich einmalige, unwiederholbare Hör- und Seherlebnisse großer Dichte.

Mittwoch, 22.5., 18 Uhr
Kulturamt Bielefeld, Kavalleriestr. 17

Abseits des Stroms

Mitten im rauschenden Fest der langen Nacht der Kunst laden zwei Künstler zu individuellen Konzerten für jeweils einen einzelnen Gast.

Marcus Beuter und Anna Bella Eschengerd gestalten in Resonanz mit dem jeweiligen Gast eine durch die beteiligten Menschen in diesem Augenblick an diesem Ort verkörperte Performance. Sie entwickeln so ein gemeinsames Erleben von künstlerischer Vergegenwärtigung.

Stimm- und Geräuschimprovisation treffen auf: Sie.

Die Performances, die mit kurzen Regenerationspausen für die Künstlerin und den Künstler über die gesamte Veranstaltungslänge stattfinden sollen, forcieren nicht die Konfrontation eines Gastes mit einem künstlerischen Werk.

Die Künstler nehmen die Veränderungen im Raum auf, die sich durch die Anwesenheit des jeweiligen Gastes ergeben und setzen diese Wahrnehmung in musikalischen, sprachlich-lautlichen Ausdruck um.
Ein Phänomen, das aus der systemischen Aufstellungsarbeit bekannt ist, die sogenannte „Stellvertreterwahrnehmung“ wird hier zur Grundlage eines auf Resonanzphänomenen beruhenden künstlerischen Prozess‘.

Anna Bella Eschengerd – Stimme
Marcus Beuter – Laptop

Samstag, 19.5., 19 – 24 Uhr
Kundencentrum Stadtwerke Gütersloh
Berlinerstr. 19

Resonanz in der Wilden Rose

Die Gebäude des Kulturzentrums Wilde Rose in Melle wurden Anfang der 50er Jahre als Altersheim vom DRK erbaut. 1976 erwarb sie dann ein soziokultureller Verein, der sich später „Wilde Rose“ nannte und baute darin ein Kulturzentrum mit diversen Abteilungen auf.

An diesem Abend wird die „Wilde Rose“ zu einem akustischen Instrument und ihre Architektur gerät zur Partitur. Schon der Architekt Daniel Libeskind, der u.a. das Osnabrücker Felix-Nussbaum-Haus kreierte, sagte: „In gewisser Weise sind Musik und Architektur tatsächlich ein- und dasselbe. Wenn man beginnt, Architektur wie eine Partitur zu lesen, dann sieht man plötzlich ganz neue Dinge.“

Das Bielefelder Trio „Geplante Obsoleszenz“ mit Marcus Beuter, Angelika Höger und Peter Schwieger macht die Materialien der Gebäude, ihre vielseitigen Details mit Kontaktmikrophonen, Sonaren, Fühlern, Reiben oder Schlegeln hörbar. Diese explorierende Soundperformance kreuzt sich mit der interpretierenden Vertonung von architektonischen Perspektiven durch inszenierte musikalische Aktionen des Cellisten Willem Schulz. Das Wandelkonzert führt auf verschlungenen Wegen durch das Kulturzentrum zwischen Innen und Außen, zwischen der Küche im Souterrain, Gästezimmern in der ersten Etage und dem Lichtraum unterm Dach, zwischen Saal und Wiesenbühne, zwischen Sauna, Hinterhof und Waldrand. Die Komplexität der Anlage kann mit dieser Performance auf eine besondere Weise erlebt werden.

Donnerstag, 16.05.2019, 19.30 Uhr

Kulturzentrum Wilde Rose
Borgholzhausener Str. 75 – 79, 49324 Melle

Das Konzert ist die vierte Veranstaltung des Projektes „RESONANZ – Der Klang öffentlicher Institutionen“, gefördert durch den Landschaftsverband Osnabrücker- Land, die Stadt und den Landkreis Osnabrück.

Passagen – Geplante Obsoleszenz bei „Gute Nacht der Kultur“ in Lemgo

Ein schmaler Durchgang zwischen Fußgängerzone und Hinterhof wird an diesem Abend zum Klang-Parcours. Dabei wird der verwinkelte Spielort in einer Art mobilem Konzert klanglich unter die Lupe genommen. Wie klingt die Passage? Wie die Plätze zu beiden Seiten?
Die akustischen Besonderheiten des Ortes werden erforscht, Baumaterialien vertont und assoziierte Elemente vor Ort installiert.
18 – 23 Uhr durchgehend

Durchgang Sparkasse – Süsterhaus
Maria-Rampendahl-Platz,
Mittelstraße 79
Lemgo

Stress über den Körper abbauen – TRE® Workshop

TRE® – Tension Release Exercises – ist eine körperbasierte Methode, um Stress abzubauen.
Dabei kann es sich um den Stress des Alltags ebenso handeln, wie um manifestierte emotionale Belastungen bis hin zu Traumata.
Beim TRE® handelt es sich um einfache Dehnübungen und Körperpositionen, die jede*r einnehmen kann. Sie unterstützen den Körper zu Zittern und darüber Stress abzubauen.

Unwillkürliche Bewegungen wie Zittern oder Schütteln sind eine körperliche Reaktion auf starke Belastungen, die jedes Säugetier kennt und ausführt. Lediglich der Mensch hat gelernt dieses natürliche Hilfsmittel kulturell zu bewerten und zu unterdrücken.
Wir können es leicht in unser Leben zurückholen und uns damit einer natürlichen, uns immanenten Methode zur Stressbewältigung bedienen.

TRE® wurde explizit dafür entwickelt, dass es nach einigen Übungseinheiten selbständig fortgeführt werden kann.

Weiterführende Informationen über TRE® auf http://tre-deutschland.de/

Kosten für eine Gruppensitzung:
Normalpreis 10.– €
ermäßigter Preis 7.– € (Sie haben nicht viel Geld und könnten es sich sonst nicht leisten etwas Gutes für sich zu tun.)
Solidarpreis 15.– € (Sie sind vermögend genug, dass Sie anderen durch den erhöhten Beitrag eine vergünstigte Teilnahme an diesem Workshop oder anderen Unterstützungen ermöglichen können.)

Einzelsitzungen auf Nachfrage.
Termine:
9.4. mit Infoabend, 7.5., 21.5., 4.6., 2.7.
Beginn jeweils um 19 Uhr.

Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Ort:
WohlGefühl
Hauptstraße 65
33813 Oerlinghausen
http://wohlgefuehl-oerlinghausen.de/

Resonanz im Kreishaus

Donnerstag, 04.04.2019, 18 Uhr

Kreishaus Osnabrück
Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück

Im Rahmen des Jahresthemas KLANG nimmt das Musikprojekt RESONANZ mit dem Cellisten Willem Schulz und dem Trio „Geplante Obsoleszenz“ das Kreishaus am Schölerberg in einer einzigartigen Interpretation unter die klangliche Lupe. Am Donnerstag, dem 04. April beginnt die Veranstaltung mit einer Eröffnung der Fotoausstellung „Kunstschaffende“ von Fritz Schwarzenberger, bevor es in ein etwa 90-minütiges Wandelkonzert übergeht.

Das Kreishaus ist vielen Menschen als Ort bekannt, an dem sie Behördengänge vornehmen. Selten wird allerdings bei solchen Anlässen ein Gebäude selbst genauer wahrgenommen, geschweige denn der klangliche Aspekt registriert.

An diesem Abend nun wird das Kreishaus zu einem akustischen Instrument und seine Architektur gerät zur Partitur. Schon der Architekt Daniel Libeskind, der u.a. das Osnabrücker Felix-Nussbaumhaus kreierte, sagte: „In gewisser Weise sind Musik und Architektur tatsächlich ein- und dasselbe. Wenn man beginnt, Architektur wie eine Partitur zu lesen, dann sieht man plötzlich ganz neue Dinge.“
Das Bielefelder Trio „Geplante Obsoleszenz“ mit Marcus Beuter, Angelika Höger und Peter Schwieger macht die Materialien des Gebäudes, seine vielseitigen Details hörbar: 
die Wände, Decken und Fußböden der unterschiedlichen Abteilungen, die Geländer der Treppen und Emporen, die elektrischen Installationen der Büros. Diese explorierende Soundperformance kreuzt sich mit der interpretierenden Vertonung von spannenden architektonischen Perspektiven durch inszenierte musikalische Aktionen des Cellisten und Komponisten Willem Schulz, die nicht nur in der Horizontalen liegen, sondern sich teilweise von oben nach unten oder von unten nach oben richten. Das Wandelkonzert führt auf verschlungenen Wegen durch das Kreishaus zwischen Innen und Außen, zwischen Unter- und Obergeschoss, zwischen Leere und Fülle. Selten kann die Komplexität dieses Gebäudes so erlebt werden.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.
Das Konzert ist die dritte Veranstaltung des Projektes „RESONANZ – Der Klang öffentlicher Institutionen“, gefördert durch den Landschaftsverband Osnabrücker-Land, die Stadt und den Landkreis Osnabrück.

Ensemble Freie Musik

Seit 10 Jahren finden in der Marienkirche Wallenbrück Konzerte zugunsten der historischen Orgel statt.

Im nächsten Wallenbrücker Konzert am Samstag, dem 9. 3. 2019 um 19 Uhr tritt das Ensemble Freie Musik, Bielefeld, auf. Dies Ensemble erschafft seit 30 Jahren Musikstücke aus dem Moment heraus, ohne vorgefertigte Konzepte, ohne vorherige Absprachen. Die Musiker lassen sich voneinander, vom Publikum und vom Raum inspirieren, so enstehen einmalige Hörerlebnisse.

Es musizieren:

Werner Schermeier – Klavier
Hans Wilhelm Specht – Saxophon
Wolfgang Röhrig – Gitarre, Stimme
Eric Pfennig – Bassgitarre
Marcus Beuter – field recordings
Peter Schwieger – Analog Synthesizer
Frank Ay – Saxophone, Bassklarinette