Author Archives: Marcus Beuter

Die wollen alle nur spielen

Installation und Performance des Trio Geplante Obsoleszenz bei der RadKulTour, 5.9., 14-18 Uhr, Bielefeld

Peter Schwieger beschäftigt sich mit installativen Elementen des Trios auf einem Spielplatz am Grüngürtel Bielefelds.
Bewegliche Klangobjekte, elektronisches Spielzeug, Black Box. Peter Schwieger hütet sie, lässt sie frei, fängt sie wieder ein.

Nebulöse Sequenzen – Trio Geplante Obsoleszenz

Geräuschhaftes Kammerkonzert

Zwischen Konzert, Installation und Performance inszeniert das Trio Geplante Obsoleszenz Raum und Architektur, Idee und Historie von Orten, die im Alltag nicht oder begrenzt zugänglich sind. Bestehende Strukturen werden aufgegriffen und mit dem vorhandenen Mobiliar agiert.

Artists Unlimited im Rahmen der Open Doors, Samstag, 4.9., 15 Uhr

Abseits des Stroms

Mit „Abseits des Stroms“ laden zwei Künstler zu individuellen Konzerten für jeweils einen einzelnen Gast ein.

Marcus Beuter und Anna Bella Eschengerd gestalten in Resonanz mit dem jeweiligen Gast eine durch die beteiligten Menschen in diesem Augenblick an diesem Ort verkörperte Performance. Sie entwickeln so ein gemeinsames Erleben von künstlerischer Vergegenwärtigung.

Stimm- und Geräuschimprovisation treffen auf: Sie.

Die Künstler nehmen die Veränderungen im Raum auf, die sich durch die Anwesenheit des jeweiligen Gastes ergeben und setzen diese Wahrnehmung in musikalischen, sprachlich-lautlichen Ausdruck um.

Ein Phänomen, das aus der systemischen Aufstellungsarbeit bekannt ist, die sogenannte „Stellvertreterwahrnehmung“ wird hier zur Grundlage eines auf Resonanzphänomenen beruhenden künstlerischen Prozess‘.

Anna Bella Eschengerd – Stimme
Marcus Beuter – Laptop

Nach Voranmeldung unter marcusbeuter[at]fragmentrecordings.com

Freitag, 3.9., 15 bis 21 Uhr Capella hospitalis

WALD I

WALD I – PIESBERG
Musik, Performance, Tanz und Text im Dialog mit der fantastischen Welt unserer Nachbarschaft, der weltweit gefährdeten Lunge dieses Planeten.

Angeregt durch das „Buch der Fragen“ des chilenischen Dichters Pablo Neruda stehen am Anfang wunderliche Fragen, wie: Wie klingt der Wald? Was fragen die Bäume? Wie stehen sie zueinander? Finden sie sich schön? Scheint der Mond für alle? Liebt der Wald den Menschen? Hat er Zeit? Wovon träumt er? Wie tanzt er? Was erzählt er? Wo zeigt er seine Tränen?

Kompositionen, Choreografien, Texte und Improvisationskonzepte, aus der „Partitur“ des Waldes gewonnen, werden nach Intuition des Augenblicks ins Spiel gebracht. Tastend und ahnend dringen die Künstler*innen in die Kreisläufe und Netzwerke des Waldes vor.
 
In WALD I – V werden 5 verschiedenartige Wälder künstlerisch interpretiert und inszeniert. Ob es wetterbedingt stattfinden kann und wo der genaue Startpunkt ist, wird jeweils auf dieser Homepage kurzfristig angekündigt. 

Margarete Huber       Gesang 
Angelika Sheridan     Flöten 
Fanja Raum                Sopransaxofon
Andreas Kaling          Basssaxofon
Susanne Schulz         Violine
Willem Schulz            Cello
Marcus Beuter           Fieldrecordings + Electronics
Nicolas Maurel           Percussion
Heinz Schweer          Tanz

Erneste Junge            Tanzchoreografie
Barbara Daiber          Texte
Willem Schulz            Komposition und Künstlerische Leitung

22.08.2021 , 16:00 Uhr, Piesberg, Osnabrück

zugleich – Acuisha in Darmstadt

Hörsituation im öffentlichen Raum
Klänge aus der Natur in der Stadt. Klänge des Regenwaldes. Zumeist eine Sehnsucht, die sich hier eröffnet. Ein Hier-weg-Dort-hin.Klänge des Regenwaldes: Musik. Immer dort. Auch wenn wir nicht an sie denken. Auch wenn wir nicht sehnen. Eine Einladung wo immer innezuhalten. Und uns zu erinnern, dass alles überall immer da ist. Auszug aus der 4-Kanal-Klanginstallation Acuisha.
Im Rahmen der Touching Sounds ausgerichtet von der DEGEM als Teil der Darmstädter Ferienkurse.
31.7. – 11.8., Großer Woog, Zaun Heinrich-Fuhr-Str./Ostparkweg, Darmstadt

selbstverständlich – mit leerstellen

​selbstverständlich – mit leerstellen

Klanginstallation

selbstverständlich – mit leerstellen ist eine Klanginstallation von Marcus Beuter für den öffentlichen Raum.

Jüdisches Leben ist in Deutschland seit über 1700 Jahren selbstverständlich. Es gehört zum hiesigen Kulturkreis dazu und bereichert damit die Vielschichtigkeit der Gesellschaft. Es ist aber auch ebenso Teil der Geschichte, dass jüdisches Leben immer wieder unterdrückt wurde, dass es Gewalt gegen jüdische Gemeinden und Mitbürger gab bis hin zu dem Versuch das jüdische Leben in ganz Europa zu vernichten. Die Shoa hat Leerstellen hinterlassen. Leerstellen, die weit über den unfassbaren Verlust jedes einzelnen Menschen hinausgehen. Leerstellen in unserer Kultur, in unserer Gesellschaft.

Synagoge Unna, 18.8. bis 1.9., nähere Informationen unter https://www.juedische-gemeinde-unna.de/startseite/

In Kooperation mit:

gefördert zum Jubiläum „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ durch:

Konzert-Performance

Zwei umfangreiche Werke von Willem Schulz stehen auf dem Programm: „Haus für Tuba“ aus dem Jahre 2012 und „MASSEN“ von 2020. Gerahmt werden die beiden Werke von Blind-Date-Duos zwischen Mitgliedern der beiden Ensembles.

„Haus für Tuba“ ist ein inszeniertes und interaktives Konzert für Tuba und Ensemble, besetzt mit Flöte, Klarinette, Trompete, Klavier und Schlagwerk.

Aufgeführt vom Leipziger Ensemble
Contemporary Insights

In „MASSEN“ ereignet sich das Phänomen der Massen in der Welt des Hörbaren.
Aufgeführt durch das Bielefelder
Cooperativa Ensemble

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Klanginstallation

Das Trio Geplante Obsoleszenz inszeniert in den Schauräumen am Kesselbrink eine ortsspezifische Klanginstallation. Sie setzt die Struktur der Räume, deren jetzigen Leerstand und die Nähe zu einem zentralen Platz der Stadt miteinander in Bezug. Aus dem Un-Ort, der Menschen vielfältig anzieht und abstößt, den Menschen im Sinn und im Gegensinn der Stadtplanung nutzen, wird ein Dritter Ort – ein Dazwischen Platz, Freiraum. Angelika Höger, Peter Schwieger und Marcus Beuter suchen Interaktionen, entwickeln Interventionen und schaffen so vielfältige Reflexionen.

Zwischen Konzert, Installation und Performance inszeniert das Trio Geplante Obsoleszenz Raum und Architektur, Idee und Historie von Orten, die im Alltag nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind.

05.-24.7

Montags 16.30 bis 19.30 Uhr, Samstags 11-16 Uhr, weitere Termine nach Absprache unter info@geplante-obsoleszenz.eu

Performance Abbau 24.7. 16 Uhr

www.geplante-obsoleszenz.eu

Eine Veranstaltung der Cooperativa Neue Musik e.V.

Gefördert durch das Kulturamt Bielefeld

selbstverständlich – mit leerstellen

Klanginstallation für den öffentlichen Raum.

Jüdisches Leben ist in Deutschland seit über 1700 Jahren selbstverständlich. Es gehört zum hiesigen Kulturkreis dazu und bereichert damit die Vielschichtigkeit der Gesellschaft. Es ist aber auch ebenso Teil der Geschichte, dass jüdisches Leben immer wieder unterdrückt wurde, dass es Gewalt gegen jüdische Gemeinden und Mitbürger gab bis hin zu dem Versuch das jüdische Leben in ganz Europa zu vernichten. Die Shoa hat Leerstellen hinterlassen. Leerstellen, die weit über den unfassbaren Verlust jedes einzelnen Menschen hinausgehen. Leerstellen in unserer Kultur, in unserer Gesellschaft.
Vom 17.6. bis 1.7. Jahnplatz Bielefeld Richtung Altstadt. Täglich 9 bis 21 Uhr.
In Kooperation mit:

TATUNTAT – klingender Stadtspaziergang

Montag, 21.06.2021, Stadtraum Enger, Start: ehemalige Musikschule, Renteistraße

15.30 Uhr: TATUNTAT: HEIMART I (Performance Anna Bella Eschengerd,
Willem Schulz und Marcus Beuter)
„Stadtbespielung“ nennt das Trio TATUNTAT seinen Gang durch Enger, auf dem es den Blick lenken möchte auf Orte, die ihm aufgefallen sind oder an die es Kindheitserinnerungen gibt (Anna Bella Eschengerd stammt aus Enger.). Mit Stimme, Cello und Computerklängen reagieren sie auf diese Orte und ermöglichen dem begleitenden Publikum einen neuen Eindruck von Bekanntem, Vertrautem, vielleicht längst nicht mehr Beachtetem. Gäste von auswärts sind eingeladen, statt irgendeine Kleinstadt, einen kleinen einzigartigen Klangblick auf die Stadt Enger zu erhaschen. Start für den ca. einstündigen Gang durch die Stadt, ist in der Nähe der ehemaligen Musikschule, die geplanten Stopps sind noch „geheim“. An den Spielorten werden improvisierte Kurzkonzerte aufgeführt. Die Musiker interpretieren die Orte mit Stimm- und Textimprovisation (Eschengerd), Celloperformance (Schulz) und digitaler Klangkunst (Beuter).
19.00 Uhr Bühne Mathildeplatz