Author Archives: Marcus Beuter

Vorschau

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13.8., 4.9., 10.9., 23.9., 8.10., 23.10., 4.11., 20.11., 3.12. TRE® Workshop – WohlGefühl, Oerlinghausen
22.9. Tatuntat – Wilde Rose, Melle
27.9. Soundwalk und Ensemble Freie Musik – Bunker Ulmenwall, Bielefeld
9.10. Geplante Obsoleszenz – Zellentrakt im Rathaus, Herford
September / Oktober Workshop mit dem Wave-O-Tron, Junge Wilde, Schloß Holte

TatUntat zum Kulturherbst in der Wilden Rose

Mit jedem Klang, mit jedem Wort, jeder Aktion wird Wirklichkeit neu geschrieben, neu erfunden. Ebenso verwirklicht sich die Stille. Der Moment führt zur Tat oder zur Untat! Skulpturen erstehen, stürzen zusammen, Impulse gestalten den Raum.

Anna Bella Eschengerd – Sprach- und Stimmimprovisation

Willem Schulz – CelloPerformance

Marcus Beuter – fragmentrecordings

Acuisha

Der Amazonas. Ein Wald, ein Strom? Auf alle Fälle ein einzigartiges Naturereignis. Aras überfliegen die Wälder, Grillen und Zikaden sitzen ungezählt im Schilf, zur Dämmerung kommen diverse Froscharten dazu. Unbekannte Klänge, harmonisch singend, fallen ein. Ein Konzert, das jeden Tag und jede Nacht stattfindet.
Marcus Beuter hat Tonaufnahmen aus dem Amazonasbecken mitgebracht und für die Klanginstallation Acuisha arrangiert. Eine Gelegenheit in die Klangwelt Amazoniens einzutauchen.

Acuisha ist ein Wort aus dem Ese Ejja, einer indigenen Sprache im Amazonasbecken Boliviens. Es bedeutet der Dorn / der Stachel.

Freitag, 12.7.19, 20 bis 23.30 Uhr, Nacht der Klänge, Universität Bielefeld

4-Kanal Live Improvisation

Aus Klängen der Reise nach Peru und Bolivien kreiert Marcus Beuter eine Live-Improvisation im Raum. Aus 4 Richtungen schichten sich die Klänge, brechen, wandern. Das Publikum sitzt mittendrin.

Samstag, 6.7., 21 Uhr, Capella hospitalis, Bielefeld

Jour fixe zur Klanginstallation Acuisha

Marcus Beuter ist im vergangenen Winter im Rahmen einer Künstlerresidenz in Bolivien im oberen Amazonsabecken gewesen. Aus seinen Aufnahmen entstand nun die 4-Kanal-Installation Acuisha.
Sie wird erstmalig am 12.7. zur Nacht der Klänge an der Universität Bielefeld zu hören sein.
Im Jour fixe stellt Marcus Beuter die Klanginstallation vor und berichtet von seinen Erfahrungen und Herausforderungen, um in den Regenwald zu gelangen.

Acuisha ist ein Wort aus dem Ese Ejja, einer indigenen Sprache im Amazonasbecken Boliviens. Es bedeutet der Dorn / der Stachel.

Montag, 1.7.19, 20 Uhr, Capella hospitalis, Bielefeld
Eintritt frei, Spende erbeten

subversiv am Hauptbahnhof Osnabrück

Ab Dienstag, den 28.5. um 18 Uhr wird die Klanginstallation subversiv am Eingang des Hauptbahnhof Osnabrück zu hören sein.
Zur Eröffnung spielt das Cooperativa Ensemble live und leitet direkt in die Installation über.

Die Mitglieder des Cooperativa Ensembles haben nach einer Konzeption von Willem Schulz Materialien für die Installationen eingespielt. Die Komposition für 6 Lautsprecher erstellte Marcus Beuter.

subversiv eröffnet das Kulturextra Klang der Stadt Osnabrück und ist anlässlich des Deutschen Musikfestes am Haupteingang des Hauptbahnhofes Osnabrück zu hören.

28.5. bis 24.6. 2019
Eröffnung: Dienstag, 28.5. 18 Uhr
Gefördert durch den Landschaftsverband Osnabrücker Land und die Stadt Osnabrück

2. Elektronische Nacht

Als eigenes Genre bewegt elektronisch erzeugte bzw. bearbeitete Musik sich frei zwischen vielen Sparten wie der Neuen Musik, Jazz, Pop, Ambient, Experimental. Was liegt da näher, als dieser Gattung nebst ihrer umtriebigen Bielefelder Szene im Bunker eine Plattform zu bieten? In mehreren Sets wird einem auswärtigen Gast ein lokaler Künstler gegenüber – und zuletzt an die Seite gestellt.

Nach einem fulminanten Auftakt mit Achim Zepezauer und Stan Pete geht die elektronische Nacht im Bunker Ulmenwall nun in die zweite Runde. Mit der Italienerin Marta Zapparoli und dem hier heimischen Marcus Beuter treffen zwei Künstler aufeiander, die beide mit Umweltgeräuschen arbeiten.

Marta Zapparoli spielt sie mit Bandmaschinen und Cassetten, Marcus Beuter greift auf sein Live-Set am Laptop zurück. In ihrem Solo präsentiert Marta Zapparoli ihre Komposition Sonata Per Eterna von 2018. Es handelt sich um eine Textkomposition, die die Bedeutung einiger Wortkombinationen mit ausgewählten Radiowellen und mit Signalen natürlicher Radiophänomene , die sie in den letzten Jahren in verschiedenen Ländern aufgenommen hat, verbindet. Das Stück wird in Echtzeit gespielt.

Marcus Beuter wird sich in seinem Solo mit dem besonderem Raum des Bunker Ulmenwalls mit einer Bühne in der Mitte auseinander setzen und seine Improvisation als 4-Kanal-Konzert spielen. Jede/r Besucher*in wird dadurch ein ganz eigenes Hörbild erhalten. An keinem Platz wird es gleich klingen. Schließlich spielen Marta Zapparoli und Marcus Beuter ein gemeinsames Set. Ihre unterschiedlichen Aufnahme- und Spieltechniken sowie ihr durchaus unterschiedlicher Fundus an Klängen versprechen einen spannenden und selten stattfindenden Impro-Jam aus dem Bereich des field recordings. Mit weiten Flächen, abstrakten Klängen und spontanen elektronischen Bearbeitungen.

Freitag, 24.5., 20.30 Uhr, Bunker Ulmenwall

Geplante Obsoleszenz im Kulturamt Bielefeld

Zwischen Konzert, Installation und Performance inszeniert das Trio Geplante Obsoleszenz Raum und Architektur von Orten, die im Alltag nicht oder begrenzt zugänglich sind. Im Trio spielen Marcus Beuter, Audiokünstler, elektroakustischer Komponist und Improvisator, Angelika Höger, die sich auf Klang-Installationen und musikalisch geprägte Geräuschkompositionen konzentriert und Peter Schwieger, der elektroakustische Instrumente baut und auf ihnen improvisiert.
In der geplanten Performance greifen die KünstlerInnen bestehende Raumstrukturen im Kulturamt auf, agieren mit dem vorhandenen Mobiliar und erforschen den Spielort in einer Art mobilen Konzerts. Publikum und Aufführende bewegen sich dabei durch die Räume. Geräusch und Klang verdichten sich zu poetischen, musikalischen Sequenzen, die Grenzen des Hörbaren ausloten. Dem Publikum bieten sich einmalige, unwiederholbare Hör- und Seherlebnisse großer Dichte.

Mittwoch, 22.5., 18 Uhr
Kulturamt Bielefeld, Kavalleriestr. 17

Abseits des Stroms

Mitten im rauschenden Fest der langen Nacht der Kunst laden zwei Künstler zu individuellen Konzerten für jeweils einen einzelnen Gast.

Marcus Beuter und Anna Bella Eschengerd gestalten in Resonanz mit dem jeweiligen Gast eine durch die beteiligten Menschen in diesem Augenblick an diesem Ort verkörperte Performance. Sie entwickeln so ein gemeinsames Erleben von künstlerischer Vergegenwärtigung.

Stimm- und Geräuschimprovisation treffen auf: Sie.

Die Performances, die mit kurzen Regenerationspausen für die Künstlerin und den Künstler über die gesamte Veranstaltungslänge stattfinden sollen, forcieren nicht die Konfrontation eines Gastes mit einem künstlerischen Werk.

Die Künstler nehmen die Veränderungen im Raum auf, die sich durch die Anwesenheit des jeweiligen Gastes ergeben und setzen diese Wahrnehmung in musikalischen, sprachlich-lautlichen Ausdruck um.
Ein Phänomen, das aus der systemischen Aufstellungsarbeit bekannt ist, die sogenannte „Stellvertreterwahrnehmung“ wird hier zur Grundlage eines auf Resonanzphänomenen beruhenden künstlerischen Prozess‘.

Anna Bella Eschengerd – Stimme
Marcus Beuter – Laptop

Samstag, 19.5., 19 – 24 Uhr
Kundencentrum Stadtwerke Gütersloh
Berlinerstr. 19

Resonanz in der Wilden Rose

Die Gebäude des Kulturzentrums Wilde Rose in Melle wurden Anfang der 50er Jahre als Altersheim vom DRK erbaut. 1976 erwarb sie dann ein soziokultureller Verein, der sich später „Wilde Rose“ nannte und baute darin ein Kulturzentrum mit diversen Abteilungen auf.

An diesem Abend wird die „Wilde Rose“ zu einem akustischen Instrument und ihre Architektur gerät zur Partitur. Schon der Architekt Daniel Libeskind, der u.a. das Osnabrücker Felix-Nussbaum-Haus kreierte, sagte: „In gewisser Weise sind Musik und Architektur tatsächlich ein- und dasselbe. Wenn man beginnt, Architektur wie eine Partitur zu lesen, dann sieht man plötzlich ganz neue Dinge.“

Das Bielefelder Trio „Geplante Obsoleszenz“ mit Marcus Beuter, Angelika Höger und Peter Schwieger macht die Materialien der Gebäude, ihre vielseitigen Details mit Kontaktmikrophonen, Sonaren, Fühlern, Reiben oder Schlegeln hörbar. Diese explorierende Soundperformance kreuzt sich mit der interpretierenden Vertonung von architektonischen Perspektiven durch inszenierte musikalische Aktionen des Cellisten Willem Schulz. Das Wandelkonzert führt auf verschlungenen Wegen durch das Kulturzentrum zwischen Innen und Außen, zwischen der Küche im Souterrain, Gästezimmern in der ersten Etage und dem Lichtraum unterm Dach, zwischen Saal und Wiesenbühne, zwischen Sauna, Hinterhof und Waldrand. Die Komplexität der Anlage kann mit dieser Performance auf eine besondere Weise erlebt werden.

Donnerstag, 16.05.2019, 19.30 Uhr

Kulturzentrum Wilde Rose
Borgholzhausener Str. 75 – 79, 49324 Melle

Das Konzert ist die vierte Veranstaltung des Projektes „RESONANZ – Der Klang öffentlicher Institutionen“, gefördert durch den Landschaftsverband Osnabrücker- Land, die Stadt und den Landkreis Osnabrück.