Vorschau

2.3. Cooperativa Ensemble / Ensemble Freie Musik – Für Gerd, Hommage an Gerd Lisken, Bunker Ulmenwall, Bielefeld
9.3. Ensemble Freie Musik – Marienkirche Wallenbrück
4.4. Resonanz – Kreishaus Osnabrücker Land, site specific performance
11.5.Geplante Obsoleszenz – Lange Nacht der Kunst Lemgo
18.5. Abseits des Stroms mit Anna Bella Eschengerd – Lange Nacht der Kunst Gütersloh
22.5. Geplante Obsoleszenz – Kulturamt Bielefeld, site specific performance
24.5. Elektronische Nacht – Bunker Ulmenwall, Bielefeld

Für Gerd

Am Samstag, den 2.3. findet eine lange Konzertnacht in Gedenken an den m letzten Jahr verstorbenen Bielefelder Musiker und Komponisten Gerd Lisken statt. Unter den vielen Beiträgen wird das Cooperativa Ensemble ebenso wie das Ensemble Freie Musik vertreten sein.

7 Stunden KLANG im Marta Herford

Am Sonntag, den 3. Februar, findet im Marta Herford von 11 – 18 Uhr ein vielseitiges musikalisches Programm der Cooperativa Neue Musik statt. Das Programm beinhaltet Konzerte des Cooperativa Ensembles in verschiedenen instrumentalen und vokalen Besetzungen, Kompositionen und Improvisationen, elektronische Klangobjekte, Workshops und Klangaktionen zum Mitmachen, einen dreigliedrigen Vortrag zu Musik und Architektur von Iannis Xenakis sowie experimentelle Textbeiträge. Anlässlich der aktuellen Ausstellung „Brisante Träume – Die Kunst der Weltausstellungen“ finden die Aktionen direkt in den Ausstellungsräumen im Dialog mit den Bildern, Objekten und Installationen statt.
Der Besuch ist während der 7 Stunden zu jeder Zeit möglich.
Parallel an zwei Orten – im Kunstmuseum Ahlen und im Marta Herford – widmet sich die Ausstellung „Brisante Träume – Die Kunst der Weltausstellung“ der faszinierenden Geschichte der Expos. Im Dialog mit zeitgenössischen Künstler*innen rückt die „beste Weltausstellung der Welt“ Themen ins Zentrum, die heute ebenso brisant sind wie vor über 100 Jahren.

Es wird diverse Interventionen des Gesamtensembles vor Robert Delaunays Gemälde Air, fer, eau geben.

Indem Raum „Demokratie und Zerstörung – New York 1939/40“ nimmt meine elektroakustische Komposition robert Bezug auf das Motto „The World of Tomorrow – All Eyes to the Future“. Das Wahrzeichen der Weltausstellung war der über 200 Meter hohe Trylon-Turm.
Wenige Monate nach den Angriffen auf das World Trade Center 2001 machte ich ein Interview mit einem New Yorker, der kurz vor Einsturz der Türme mit einer U-Bahn unter ihnen herfuhr. Die erste Frage des Interviews lautete: „What is tomorrow“.
Der Bezug zwischen dem Zukunftsglauben der Weltausstellung Ende der 30er Jahre, in die dann der 2. Weltkrieg hinein brach zu einem erneut markanten Moment der Geschichte, dem 11. September, der in der Folge mindestens 2 Kriege auslöste und für viele eine Art Ende der unbeschwerten Zukunft bedeutete, spiegelt sich in der elektroakustischen Komposition wider.

Ausgehend von der Kunst Hugo Kükelhaus‘ lade zu einem Soundwalk ein. Kükelhaus sagte: „Nicht das Ohr hört, der Mensch hört“.

Am Tag darauf haben alle Besucher – und die, die nicht kommen konnten – Gelegenheit sich bei einem Jour fixe über das Projekt 7 Stunden KLANG auszutauschen.
Montag, 4.2., 20 Uhr, Capella hospitalis, Bielefeld

Mit Produzenten von Paranüssen im bolivianischen Regenwald

In der Zeit vom 27.12.2018 bis zum 06.01.2019 konnte ich mit Produzenten von Paranüssen durch einen Teil des bolivianischen Regenwaldes reisen und dort mit ihnen leben. Neben außergewöhnlichen Möglichkeiten für field recordings erhielt ich Einsicht in eine harte aber auch sehr naturverbundene Arbeit. Paranüsse werden nicht in Plantagen geerntet, sondern im Regenwald selbst gesammelt. Mehrere Tage Schiffsfahrt auf dem Rio Madre de dios waren ebenso Bestandteil der Reise von Riberalta in Bolivien nach Puerto Maldonado in Peru wie nächtliche Wanderungen durch den Regenwald zu den Camps der Sammler.

Künstlerresidenz in Riberalta, Bolivien

November und Dezember 2018:
Zweimonatige Künstlerresidenz bei Bolivia Sostenible.

Field recordings während der insgesamt 3 1/2 monatigen Reise. Mit Ausflügen in den Regenwald, um Aufnahmen zu machen.

Workshops der Gewaltfreien Kommunikation und Tension Release Exercise mit den Volunteers der NGO.

Erarbeitung des Retreats „aus eigener Kraft“

Willem Schulz und das Trio Geplante Obsoleszenz – Resonanz – Der Speicher

Samstag, 29.9., 17 Uhr

Speicher Osnabrück
Am Speicher 2, 49090 Osnabrück

Im Rahmen des Jahresthemas RAUM nimmt sich das Musikprojekt RESONANZ mit Willem Schulz und dem Trio „Geplante Obsoleszenz“ den zukünftigen „Lauten Speicher“ im Osnabrücker Hafen unter die klangliche Lupe. Am Samstag, dem 29. September beginnt die Veranstaltung mit einer Einführung von Prof. Dirk Manzke, bevor es in ein etwa 90-minütiges Wandelkonzert übergeht.

Die alten Getreidespeicher im Hafen von Osnabrück werden Teil des Kreativquartiers. Nach der Erbauung im Jahre 1938 und Verwendung durch die Nationalsozialisten für ihre Kriegszwecke und der späteren Nutzung durch das britische Militär werden die zwei verbleibenden Speicher nun für friedliche und kreative Zwecke umgebaut.
Der „Laute Speicher“ soll künftig die Osnabrücker Musikszene mit Proberäumen und einer kleinen Bühne versorgen. Noch befindet er sich fast im Originalzustand. Ein einzigartiger Moment, der mit dem Projekt RESONANZ in einem Wandelkonzert eingefangen wird.

Der Speicher wird zum Instrument, der Speicher wird zur Partitur. Das Bielefelder Trio „Geplante Obsoleszenz“ mit Marcus Beuter, Angelika Höger und Peter Schwieger macht die Baumaterie und die Gebäudedetails hörbar:
das metallene Spektrum der historischen Förderanlagen, den schleifenden Klang des Betons oder das Rattern der alten Heizungsrippen. Diese explorierende Soundperformance kreuzt sich mit der interpretierenden Vertonung von unterschiedlichsten architektonischen Perspektiven durch inszenierte musikalische Aktionen des Cellisten und Komponisten Willem Schulz. Das Wandelkonzert führt auf verschlungenen Wegen durch den gesamten Komplex zwischen Innen und Außen, zwischen Untergeschoss und Dach, zwischen Gestern, Heute und Morgen.
Eine Einführung zum räumlichen Charakter und zur gebauten Atmosphäre des Gebäudes sowie zur Performance gibt Dirk Manzke, Professor für Städtebau und Freiraumplanung an der Hochschule Osnabrück.
Auf Spendenbasis.

Das Konzert ist die zweite Veranstaltung des Projektes „RESONANZ – Der Klang öffentlicher Institutionen“, gefördert durch den Landschaftsverband Osnabrücker-Land, die Stadt und den Landkreis Osnabrück.

Willem Schulz und das Trio Geplante Obsoleszenz – Resonanz – Felix-Nussbaum-Haus

Wie klingt das Felix-Nussbaum-Haus? Das Haus als Instrument, das Haus als Partitur. Das Bielefelder Trio „Geplante Obsoleszenz“ mit Marcus Beuter, Angelika Höger und Peter Schwieger macht die Baumaterie hörbar: den schleifenden Klang des glatten Betons, eine an das Gebilde eines Orgelwerks erinnernde Klimaanlage oder den Rhythmus der metallenen Gitter. Diese abtastende Soundperformance kreuzt sich mit der interpretierenden Vertonung der bizarren Raum-Skulpturen und gewagten libeskindschen Architektur-Perspektiven durch inszenierte musikalische Aktionen des Cellisten und Komponisten Willem Schulz. Das Wandelkonzert führt auf verschlungenen Wegen durch den gesamten Komplex zwischen Innen und Außen, zwischen Untergeschoss und Dach, zwischen Gestern, Heute und Morgen.

Das Konzert ist die erste Veranstaltung des Projektes „RESONANZ – Der Klang öffentlicher Institutionen“, gefördert durch den Landschaftsverband Osnabrücker-Land, die Stadt und den Landkreis Osnabrück.

Freitag, 20.7.18; 15 / 19 Uhr

gegenseitig – Workshop

Was kann ich? Was kann ich zeigen? Was kann ich anderen beibringen?
Womit beschäftige ich mich gerne? Wofür schlägt mein Herz?
Was ist meine Leidenschaft?

Jeder Mensch hat Vorlieben und Hobbys.
Jeder Mensch macht etwas gerne. Jeder Mensch kann etwas besonders gut.
Häufig machen wir das mit Gleichgesinnten. Oder wir machen es allein.
Aber wann zeigen wir es Menschen, die zwar keine Ahnung davon haben, die aber neugierig und offen dafür sind?
Teilen und beibringen, wofür wir uns begeistern: Darum geht es in diesem Workshop.
In 6 Treffen zeigen wir einander, was wir gerne machen, bringen es einander bei.
Aus den Erfahrungen und dem Material entsteht eine Präsentation, die in einer Veranstaltung im AlarmTheater in Bielefeld gezeigt werden soll.

Der Künstler Marcus Beuter bietet den Rahmen für die Treffen, kümmert sich um die Organisation und die Präsentation und erstellt aus Aufnahmen während der Treffen eine Komposition.

Der Workshop findet ab Mitte Juni statt.
In Kooperation mit dem Diakonischen Werk Herford und dem AlarmTheater Bielefeld.

Workshop Holistic Caring

Der neue Workshop Holistic Caring findet am Wochenende 29./29.4. in Brno statt.
Er richtet sich an Laien, die Angehörige pflegen. Neben den Grundlagen zur pflegerischen Versorgung im häuslichen Umfeld stehen vor allem die Belastungen im Mittelpunkt, die häufig durch eine solche Situation entstehen können. Wie können Pflegende und Erkrankte gleichermaßen in ihren Bedürfnissen bedacht werden und Überforderungen vermieden?